Schulwechsel von der Grundschule und Erprobungsstufe

Im Anmeldeverfahren für die Klasse 5 werden die Kinder an den Dortmunder Realschulen persönlich von den Eltern angemeldet. Im Anmeldezeitraum ist unser Sekretariat geöffnet von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, donnerstags bis 16:00 Uhr. Bringen Sie bitte das letzte Zeugnis sowie eine Kopie davon mit, damit wir Sie beraten können. Sollte Ihr Kind bisher eine Dortmunder Grundschule besucht haben, benötigen wir auch den Anmeldebogen, den Sie mit dem Halbjahreszeugnis bekommen haben. Ebenso können Sie Ihr Kind beim Besuch in unserem Sekretariat für die Sportklasse anmelden. Im Regelfall verschicken wir noch vor den Osterferien die Aufnahmebescheide an die Eltern.

Der Wechsel von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist zwar ein bedeutender Schritt, aber keineswegs eine unumstößliche Festlegung auf eine bestimmte Schulform oder gar eine berufliche Orientierung. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 sollen sich die Kinder an das Arbeiten an einer weiterführenden Schule gewöhnen. Dieser Entwicklungsprozess wird seitensder Lehrerinnen und Lehrer aufmerksam begleitet, unterstützt und in Erprobungsstufenkonferenzen dokumentiert. Die Lehrpläne von Realschule, Gymnasium und Hauptschule sind so aufeinander abgestimmt, dass am Ende der 6. Jahrgangsstufe ein Schulformwechsel problemlos möglich ist.

Bewusst gestalteter Übergang in unsere Klasse 5

Wir möchten, dass sich unsere neuen Schülerinnen und Schüler von Anfang an bei uns wohl fühlen und erfolgreich mitarbeiten können. Dazu haben wir organisatorische, methodische und inhaltliche Verabredungen in unseren Standards fest verankert:

Lernen lernen

Besonders wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Die Bildung und Erziehung unserer Kinder ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam erfolgreich gestaltet werden kann.

Nicht erst seit der PISA-Studie wissen wir: Auch das Lernen selbst will erst einmal gelernt sein. Daher richten wir unser Augenmerk besonders auf das "Lernen lernen". Wir kümmern uns darum, die Grundschulkinder nicht nur inhaltlich dort abzuholen, wo sie nach dem Grundschulbesuch stehen, sondern sie auch fit zu machen für das Lernen an einer weiterführenden Schule. Ein eigens zusammengestelltes Team ermittelt die Bereiche, die ausgebaut werden müssen, um erfolgreiches Lernen zu ermöglichen, und entwickelt Unterrichtskonzepte:

Nähere Informationen zu unserem Konzept Lernen lernen finden sie hier.

Versetzung von 5 nach 6

Der Übergang in die Jahrgangsstufe 6 (= 2. Teil der Erprobungsstufe) erfolgt automatisch. Die Wiederholung der Klasse ist auf Antrag möglich. Neu hinzu kommt in Klasse 6 das Fach Französisch. Französisch ist dabei nur positiv versetzungswirksam, d. h. ein "mangelhaft" oder "ungenügend" wird ignoriert, aber ein "sehr gut", "gut" oder "befriedigend " kann ein anderes "mangelhaft" ausgleichen.

Höchstens 3 Jahre in der Erprobungsstufe

Ein Kind darf höchstens 3 Jahre in der Erprobungsstufe eines Gymnasiums oder einer Realschule verbleiben. Es kann also entweder die Klasse 5 oder die Klasse 6 wiederholen, nicht aber beide Jahrgangsstufen. Auch ein Schulformwechsel ändert daran nichts: wer am Gymnasium die Klasse 5 besucht hat, danach an die Realschule wechselt und hier die Klasse 5 wiederholt, darf jetzt weder die 5 noch die 6 wiederholen.

Verfahren am Ende der Erprobungsstufe

Am Ende des 6. Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler erstmals nach den Regeln der Versetzungsbestimmungen (siehe "Abschlüsse der Realschule" weiter unten) versetzt.

Gleichzeitig entscheidet die Versetzungskonferenz über den weiteren Bildungsgang eines Kindes, was für einige Schülerinnen und Schüler den Wechsel der Schulform bedeutet. Möglich sind diese Entscheidungen:

Der gravierende Schritt eines Schulformwechsels zeichnet sich in der Regel langfristig ab: Aus vielen Beratungsgesprächen wissen die Eltern unserer Kinder, ob wir einen Übergang zum Gymnasium oder zur Hauptschule empfehlen. Etwa sechs Wochen vor den Sommerferien informieren wir die Erziehungsberechtigten erstmals schriftlich über den bevorstehenden Wechsel. Bei der Auswahl der neuen Schule sind wir gern behilflich. Die eigentliche Entscheidung über den Schulformwechsel fällt jedoch erst in der Zeugniskonferenz kurz vor den Sommerferien und wird den Eltern erneut schriftlich mitgeteilt.

Schulformwechsel oder Umzug mit Übergang in die Klassen 6 bis 9 (Seiteneinstieg)

Zu welchem Zeitpunkt ist ein Wechsel möglich?

Wie melde ich mein Kind an?

Ist es wichtig, welche Schulform bisher besucht wurde?

In welcher Jahrgangsstufe ist ein Seiteneinstieg möglich?

Wie sicher bekommt man einen Platz an der RKR?

Der Seiteneinstieg hat geklappt, und dann?

Der Unterricht in Klasse 7 bis 10

Am Ende der Klasse 6 wählen die Schülerinnen und Schüler ein viertes Hauptfach, welches ab Klasse 7 als sogenanntes Wahlpflichtfach mit drei Stunden pro Woche unterrichtet wird. Um einen Überblick zu erhalten, veranstalten wir vor der Wahl einen Informationsabend für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Alle zur Wahl stehenden Fächer werden vorgestellt werden und es können Fragen gestellt werden.

Im Regelfall werden folgende Wahlpflichtfächer an der RKR angeboten:

Französisch

Entscheidungshilfen:

Die unterrichtliche Arbeit im Fach Französisch orientiert sich am Lehrwerk und wird ergänzt z. B. durch Prospekte, Lektüren, Internetrecherchen, Annoncen, Zeitschriften, Fotos und/oder Filme und das mannigfaltige Begleitmaterial zum Lehrwerk. Besonders wichtig ist es uns in allen Jahrgängen, das Lernen als aktiven, auch selbstbestimmten Vorgang zu gestalten und Methoden zu vermitteln, die helfen, das Lernen an sich zu lernen sowie die Schülerinnen und Schüler an der Unterrichtsgestaltung und der Auswertung von Ergebnissen zu beteiligen.

Zu diesem Zweck nutzen wir die oben angeführten Materialien und führen regelmäßig Wochenplan-, Frei- und Projektarbeit, Internetrecherchen etc. durch. Diese gewährleisten zusätzlich, dass die Schülerinnen und Schüler immer wieder Probleme erkennen und lösen, Aufgaben übernehmen, Widerstände überwinden und ihre Leistungsfähigkeit erfahren.

Sozialwissenschaften

Das Fach Sozialwissenschaften verbindet Inhalte aus Politik - Wirtschaft - Soziolgie. Es werden die Beziehungen zwischen Menschen, Gruppen, Gesellschaften und Staaten untersucht. Konfliktlösungen werden erarbeitet und erprobt, z.B. in Form von Rollenspielen und Simulationen.

Unsere Schwerpunkte in den Jahrgängen 7 und 8:

Unsere Schwerpunkte in den Jahrgängen 9 und 10:

Technik

Empfehlenswerte Voraussetzungen für die Teilnahme am Technikunterricht:

Unsere Schwerpunkte in den Jahrgängen 7 und 8:

Unsere Schwerpunkte in den Jahrgängen 9 und 10:

Biologie

Günstige Voraussetzungen:

Unterrichtsinhalte in der Klasse 7 und 8:

Unterrichtsinhalte in den Klassen 9 und 10:

Teilzentrale Abschlussprüfungen (ZP10)

Einheitliche Standards

Aufbau der schriftlichen Prüfung

Dauer der schriftlichen Prüfung

Bedingungen für eine mündliche Prüfung

Ablauf der mündlichen Prüfung

Terminplan

Die Termine der Prüfungen und ggf. der Nachprüfungen sind dem Terminplan der RKR zu entnehmen.

Abschlüsse der Realschule

Über den Abschlussrechner können Sie erfahren, welcher Abschluss mit dem Ende der Schulpflicht der Sekundarstufe I bei uns vergeben werden. Rufen sie die Datei in Excel auf un geben sie die zu erwartenden Noten am Ende der Klasse 10 ein.

Versetzungsbestimmungen (Auszug aus der APO-SI)

§ 21 (1) Eine Schülerin oder ein Schüler wird versetzt, wenn die Leistungen in allen Fächern und Lernbereichen ausreichend oder besser sind.

§ 25 (1) Eine Schülerin oder ein Schüler [der Realschule] wird ... in die Klassen 7 bis 10 versetzt, wenn die Leistungen

§ 25 (2) In Klasse 6 sind die in der zweiten Fremdsprache erbrachten Leistungen nicht versetzungswirksam, können aber zum Ausgleich herangezogen werden.

Nachprüfung:

§ 22 (1) Ab Klasse 7 kann eine nicht versetzte Schülerin oder ein nicht versetzter Schüler eine Nachprüfung ablegen, um nachträglich versetzt zu werden. Die Schulleiterin oder der Schulleiter spricht die Zulassung zur Nachprüfung aus, wenn in einem einzigen Fach durch die Verbesserung der Note von „mangelhaft“ auf „ausreichend“ die Versetzungsbedingungen erfüllt würden. Kommen für die Nachprüfung mehrere Fächer in Betracht, wählt die Schülerin oder der Schüler das Fach, in dem die Nachprüfung abgelegt werden soll.

§ 22 (4) Die Prüfung besteht aus einer mündlichen, gegebenenfalls aus einer praktischen Prüfung, in einem Fach mit schriftlichen Arbeiten außerdem aus einer schriftlichen Prüfung.

§ 22 (5) Wer auf Grund des Ergebnisses der Nachprüfung die Versetzungsbedingungen erfüllt, ist versetzt. Die Schülerin oder der Schüler erhält ein neues Zeugnis mit einer um eine Notenstufe verbesserten Note. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die Nachprüfung bestanden wurde.

§ 22 (6) Versäumt die Schülerin oder der Schüler aus einem von ihr oder ihm zu vertretenden Grund die Prüfung oder einen Teil der Prüfung, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Kann sie oder er aus einem von ihr oder ihm nicht zu vertretenden Grund an der gesamten Prüfung oder an dem noch fehlenden Teil der Prüfung nicht teilnehmen, muss dies unverzüglich nachgewiesen werden; wer wegen einer Krankheit nicht teilnehmen kann, hat ein ärztliches Attest vorzulegen.

Versetzung aus besonderen Gründen:

§ 21(3) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auch dann versetzt werden, wenn die Versetzungsanforderungen aus besonderen Gründen nicht erfüllt werden konnten, jedoch erwartet werden kann, dass auf Grund der Leistungsfähigkeit, der Gesamtentwicklung und der Förderungsmöglichkeiten der Schule in der nachfolgenden Klasse eine erfolgreiche Mitarbeit möglich ist. Eine Versetzung nach Satz 1 ist ausgeschlossen, wenn damit die Vergabe eines Abschlusses ... verbunden ist.

Vorversetzung:

§ 20 (2) Eine Vorversetzung ist zum Ende eines Schulhalbjahres oder eines Schuljahres möglich.

Freiwillige Wiederholung:

§ 20 (3) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auf Antrag der Eltern die vorhergegangene Klasse einmal freiwillig wiederholen oder spätestens am Ende des ersten Schulhalbjahres in die vorhergegangene Klasse zurücktreten, wenn sie oder er in der bisherigen Klasse nicht mehr erfolgreich mitarbeiten kann. Darüber entscheidet die Versetzungskonferenz. Zum nächsten Versetzungstermin wird eine Versetzung nicht erneut ausgesprochen. Erworbene Abschlüsse und Berechtigungen bleiben erhalten.

Auszug aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sek. I (APO-SI):

§ 40 (1) Eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule erwirbt nach dem Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn die Versetzungsbestimmungen (siehe oben) erfüllt sind.

§ 41 (1) Eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule erwirbt mit dem mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, wenn ihre oder seine Leistungen in allen Fächern mindestens befriedigend sind. Ausreichende Leistungen in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch müssen durch mindestens gute Leistungen in einem anderen dieser Fächer ausgeglichen werden. Bis zu zwei ausreichende Leistungen und eine weitere ausreichende oder mangelhafte Leistung in der Gruppe der übrigen Fächer müssen durch jeweils mindestens gute Leistungen in anderen Fächern ausgeglichen werden. Jedes Fach darf nur einmal zum Ausgleich herangezogen werden.

D/M/E

übrige Fächer

Ausgleich

mind. 3/3/3 oder 4/3/2(1)

Reihenfolge beliebig

alle 3

5 (6)

4 (5) sonst 3 (2/1)

2 (1)

 4/4 (5) sonst 3 (2/1)

 2(1)/2(1)

 4/4/4 (5) sonst 3 (2/1)

 2(1)/2(1)/2(1)
  • Nachprüfung möglich, wenn die Bedingung zur Qualifikation in einem Fach um eine Note verfehlt wurde.
  • Nachprüfung nicht möglich, um einen Ausgleich oder HS-Abschluss zu erzielen.
  • Keine Nachprüfung in D/E/M (Fächer der teilzentralen Abschlussprüfung).

Werden die Versetzungsanforderungen nicht erfüllt, prüft die Zeugniskonferenz in der Jahrgangsstufe 10, ob der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 vergeben wird.

Den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreichen unsere Schülerinnen und Schüler automatisch, wenn sie in die Jahrgangsstufe 10 versetzt werden. Mit Ende der Schulpflicht der Sekundarstufe I wird der Abschluss auch vergeben, wenn diese Noten erreicht werden:

Deutsch oder Mathematik

übrige Fächer ohne Französisch

5

5 (6)
 

5 / 5 (6/6)
Nachprüfung nur zur Erlangung der Fachoberschulreife möglich. In Klasse 10 keine Nachprüfung in D/E/M (Fächer der Abschlussprüfung).

Den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erreichen unsere Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 10, wenn sie die Versetzungsbedingungen nicht erfüllt haben. Außerdem müssen diese Bedingungen erfüllt sein:

Deutsch oder Mathematik oder Lernbereich Naturwissenschaften (Ph/Ch/Bi) oder Lernbereich Gesellschaftslehre (Ge/Ek/Pk)

übrige Fächer ohne Französisch

5

5 (6)
 

5 / 5 (6/6)
Nachprüfung nur zur Erlangung der Fachoberschulreife möglich. In Klasse 10 keine Nachprüfung in D/E/M (Fächer der Abschlussprüfung).

Sind die Noten schlechter, wird der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 vergeben.

§ 42 (1) Eine Schülerin oder ein Schüler kann eine Nachprüfung ablegen, um nachträglich einen Abschluss oder eine Berechtigung zu erwerben: In Klasse 10 der Realschule zum Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) oder zur Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

§ 42 (2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter spricht die Zulassung zur Nachprüfung aus, wenn

a) durch die Verbesserung der Note von "mangelhaft" auf "ausreichend" in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb des angestrebten Abschlusses erfüllt würden oder

b) durch die Verbesserung der Note um eine Notenstufe in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb der angestrebten Berechtigung erfüllt würden.

§ 42 (3) Eine Nachprüfung ist nicht möglich

1. in einem Fach der Prüfung im Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10,

2. in einem Fach, das bei einer Versetzung oder beim Erwerb eines Abschlusses oder einer Berechtigung zum Notenausgleich herangezogen werden soll.

§ 42 (4) Kommen für die Nachprüfung mehrere Fächer in Betracht, wählt die Schülerin oder der Schüler das Fach.

§ 23 (1) Die Klassen 9 und 10 kann einmal freiwillig wiederholen, wer zwar einen Abschluss erworben, aber eine angestrebte weitere Berechtigung verfehlt hat. Wer die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben hat, kann die Klasse 10 nicht wiederholen.

§ 23 (3) Die Wiederholung setzt voraus, dass die Schülerin oder der Schüler dadurch die Höchstdauer der Ausbildung in der Sekundarstufe I von 8 Jahren nicht überschreitet.

Schülerinnen und Schüler, die diese Noten nicht erreichen, die Schulpflicht der Sekundarstufe I erfüllt haben und nicht in der Jahrgangsstufe 10 sind, erhalten ein Abgangszeugnis.

Wie können Realschulabsolventen das Abitur erreichen?

Allgemeine Hochschulreife (Vollabitur)

Dazu wird die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk (FOR+Q) benötigt. Damit ist ein Wechsel in die Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder des gymnasialen Zweigs eines Berufskollegs möglich.

Die Oberstufe dauert 3 Jahre. In dieser Zeit können Schülerinnen und Schüler, die an der Realschule Französisch nicht bis zur 10. Klasse hatten, die zweite Fremdsprache erlernen, die für das Abitur verpflichtend ist. Das Sprachangebot ist von Schule zu Schule verschieden und umfasst z.B. Italienisch, Spanisch, Chinesisch usw.

Derzeit wechseln Schülerinnen und Schüler mit dem Abschluss FOR+Q nach der Realschule in die Klasse 10 eines Gymnasiums, was an dieser Schulform das erste Jahr der Oberstufe sein wird (Einführungsphase = EF). Auch in diesem Fall dauert die Oberstufe also 3 Jahre, endet aber nach der Klasse 12! In der Gesamtschule und beim gymnasialen Zweig der Berufskollegs umfasst die Oberstufe die Jahrgänge 11 bis 13.

Fachochschulreife nach 12 Schuljahren

Realschulabsolventen können mit der Fachoberschulreife (FOR) eine Fachoberschule besuchen und dort die Fachhochschulreife erlangen. Die meisten Schülerinnen und Schüler wechseln dazu an ein Berufskolleg. Die Fachhochschulreife kann auch an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule erreicht werden (in der Regel beim Abgang ein Jahr vor dem Vollabitur).